Erfolge und Auszeichnungen für das
Nikolauspostamt und
den
Festausschuss St. Nikolaus
In St. Nikolaus leben "Saarlands Beste"

Quelle: Saarbrücker Zeitung vom 06.09.2006
,
Der Nikolaus fährt nach Berlin

Quelle: Saarbrücker Zeitung vom 07.10.2006
Post von
Weihnachtsmännern aus der ganzen Welt: Christin Steinbach wertet die Briefe aus.
Wer glaubt denn noch an den Weihnachtsmann? Alle Jahre wieder
richten unzählige Kinder zur Weihnachtszeit ihre Wünsche per Post an Christkind
und Co. Doch in welchem Postamt sind die Briefe mit den geheimen Wünschen und
Sorgen der Kinder am besten aufgehoben und werden entsprechend kindgerecht
beantwortet? Ich habe sieben Weihnachtspostfilialen in Deutschland und acht im
Ausland angeschrieben und gespannt auf Antwort gewartet.
Ich formulierte einen einheitlichen Testbrief in deutscher
Sprache und kindlicher Handschrift. Inhaltlich wünschte ich mir ein
Geschwisterchen, einen kleinen weißen Hund und dass sich meine Eltern endlich
wieder vertragen. Des Weiteren bat ich den Weihnachtsmann um eine Antwort auf
die Frage, wie ich meinen großen Bruder von der Existenz des Weihnachtsmannes
überzeugen kann.
Weihnachtlich gestaltete Karten schickte ich an sieben
Weihnachtspostfilialen in Deutschland und an acht ausländische, unter anderem
North Pole in Kanada, Indiana in den USA und Christkindl in Österreich.
Die Antwort-Post, die mich in den darauf folgenden Wochen
erreichte, bewertete ich anhand von Kriterien wie Termintreue, Glaubwürdigkeit,
Textinhalt, Gestaltung, Besonderheiten und Beantwortung der persönlichen Frage.
Punkte gab es außerdem für Schrift und Sprache und dafür, wie persönlich der
Brief verfasst wurde.
Des Weiteren führte ich eine Umfrage mit Kindern der 2.
Klasse durch, um zu sehen, wie die Dienste der Weihnachtspostämter bei den
Kindern ankommen und ob sie auch zuverlässig sind.

Wunschzettel an den Weihnachtsmann
Der Brief in schönster
Kinderschrift

Insgesamt 15
Weihnachtspostämtern schickt Christin einen Brief

Alle Briefe werden
zeitgleich abgeschickt

Jede Menge Post vom
Weihnachtsmann

Ein Tannenbaum voller
Weihnachtsmann-Briefe

Alle Briefe wertet
Christin sorgfältig aus

Als Hauptgewinnerin darf
Christin bei der Stiftung präsentieren

Christin erhält bei der
Preisverleihung in Berlin den 1. Preis

Jetzt wissen alle, auf
welche Weihnachtsmänner Verlass ist.
Fünf Filialen wurden mit der Note „gut" bewertet, sechs mit
„befriedigend", zwei mit der Note „ausreichend" und zwei antworteten gar nicht.
Testsieger ist das Weihnachtspostamt Indiana in den USA mit der Note 2,0.
http://www.test.de/jugendtestet/testberichte_teilnehmer/weihnachtspostaemter/




Quelle: Wettbewerb Jugend testet der
Stiftung Warentest 2008
http://www.test.de/jugendtestet/testberichte_teilnehmer/weihnachtspostaemter/
Vollständiger Testbericht Weihnachtspostämter
St. Nikolaus eröffnet die erste Schule für
echte Nikoläuse.
1. August 2008
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Nikolaus-Ausbildung mitten im
Hochsommer
Von SZ-Mitarbeiterin Kathrin Werno
St. Nikolaus.
"Ooooohm!" Elf Nikoläuse und eine Nikola in spe stehen im Kreis und lassen ihre
Brustkörbe vibrieren. Was ist das? Power-Yoga für gestresste Rauschebärte?
Blitz-Meditation vor Kindergarten-Besuchen? Nein - durch den langen, tiefen Ton
soll die Stimme den richtigen Klang bekommen für ein
Wald gibt es jede Menge um das 970-Einwohner-Dorf St.
Nikolaus mitten im Warndt, doch an Schlitten und Schneegestöber ist nicht zu
denken - rund 28 Grad schaffen definitiv erschwerte Bedingungen für die Azubis
zum Heiligen Mann beziehungsweise zur Heiligen Frau, deren Schweißperlen mit den
leuchtenden Schneemännern und Glitzerpäckchen im liebevoll dekorierten
Seminarraum um die Wette blinken. Eine Nikolaus-Schule im Hochsommer? Als sich
die sechs Saarländer, fünf Hessen und der eine Pfälzer zur Teilnahme am
deutschlandweit ersten Nikolaus-Seminar bewarben, hatten sie keine Ahnung, was
da auf sie zukommt, hielten die Rauschebart-Ausbildung gar für einen Scherz.
Aber spätestens als sie 14 Tage später ihre Zusage erhielten - der Festausschuss
St. Nikolaus siebte zwölf aus 22 Bewerbern aus - wurde ihnen klar, dass sie in
Zukunft als zertifizierte Nikoläuse gute Taten vollbringen sollen. Denn bei allem Spaß: In dem Großrosselner Ortsteil nehmen die
Bewohner ihren Namenspatron ernst. Seit 43 Jahren organisiert der Festausschuss
mit 80 Mitgliedern in der Vorweihnachtszeit umfangreiche Festivitäten zu Ehren
des Heiligen Bischofs von Myra, deren Erlös - bislang 275000 Euro - Bedürftigen
zufließt.
"Es ist
unglaublich, wie engagiert das Dorf das ganze Jahr über zusammenarbeitet",
findet Heinz-Jürgen Thomeczek, Sprecher der Deutschen Post, die seit 1967 das
Nikolaus-Sonderpostamt mit Sonderstempel und seit 2005 eines von bundesweit
sieben Weihnachtspostämtern in dem Warndt-Dorf eingerichtet hat.
Nikoläuse mit Zertifikat Daneben jedoch mussten die zwölf Anwärter allerlei pauken:
Nikolaus-Legenden, die Geschichte des Nikolaus von Myra und und und. Wer könnte
da schon besseres Lehrpersonal stellen als die St. Nikolauser selbst?
Ortsvorsteherin Irina Pfortner stellte den Namenspatron ihres Dorfes vor; Reiner
Pfortner, der in St. Nikolaus ein Rhetorikinstitut führt, kümmerte sich um das
Auftreten der Azubis; Edda Schambil gab eine Einführung ins Zimtwaffelbacken;
Elke Richter assistierte beim korrekten Ankleiden; und Kerstin Ernst zeigte, wie
man die perfekte Nikolaus-Tüte füllt. Warmherzigkeit wird in der saarländischen Heimat des Heiligen
Mannes gelehrt, was nicht heißt, dass der Nikolaus nicht einen guten Tipp geben
darf.
"Ich habe gelernt, wie wichtig es ist, auf jedes Kind
persönlich einzugehen", meint Lehrling Rudolf Langer. Dass viele Kinder dem
Nikolaus ihr Herz ausschütten , wissen auch die 25 Leute um Sabine Gerecke,
die jedes Jahr etwa 15000 Briefe an den Nikolaus beantworten. Die rund 1000
Briefe, in denen Kinder von ihren Nöten schreiben, beantworten vier St.
Nikolauser individuell - eine weitaus schwierigere Aufgabe als "Ho, ho,
ho"-Rufen merkten die Rauschebart-Anwärter, die nach einer Abschlussprüfung
alle ihr "Zertifikat für echte Nikoläuse" in Empfang nehmen konnten.
Quelle: Saarbrücker Zeitung vom 17.08.2008 |
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Bilder vom 1. Sommerseminar in St. Nikolaus:
Praktische Prüfungsaufgabe: Karten und Weihnachtsmarken
fachgerecht zum Stempeln vorbereiten.
Bild: Festausschuss St. Nikolaus
Praktische Prüfungsaufgabe: Zimtwaffeln backen und portionsweise in Tüten
füllen.
Foto: Bernd Georg, Rechte Deutsche Post AG
Praktische Prüfungsaufgabe: Nikolaustüten packen für die Kinderbescherung.
Bild: Festausschuss St. Nikolaus
Gruppenfoto der Seminarteilnehmer bei 27 Grad im Schatten.
Foto: Bernd Georg, Rechte Deutsche Post AG
Der Nikolaus-Sommerseminar-Sonderstempel, der am 2. August in St. Nikolaus gestempelt wurde.
Bild: Festausschuss St. Nikolaus
Zertifikatsübergabe durch den Nikolaus an den
Teilnehmer Rudolf Langer.
Foto: Bernd Georg, Rechte Deutsche Post AG
Nach bestandener Prüfung halten die Seminarteilnehmer stolz ihre Zertifikate in die Höhe.
Foto: Bernd Georg, Rechte Deutsche Post AG
